In der oft als reich bezeichneten Schweiz gelten rund 380'000 Personen als arm. Zusätzlich ist rund ein Viertel der Bevölkerung von Armut bedroht. Jedoch nur eine Minderheit der Armen beansprucht Leistungen der Fürsorge.
Rund 146'000 Menschen in der Schweiz sind so genannte Working Poor. Allein Erziehende, Personen mit geringer Bildung sowie Angestellte in Tieflohnbranchen (zum Beispiel Gastgewerbe und Landwirtschaft) sind davon besonders betroffen.
Wer arm ist, muss in seiner Ernährung häufig mit starken Einschränkungen leben. Genügend Lebensmittel sind aber vorhanden: 36 Kilogramm Nahrungsmittel werden pro Einwohner pro Jahr weggeworfen. Dies ergibt hochgerechnet 250'000 Tonnen jedes Jahr. Davon sind 25'000 Tonnen immer noch für den Konsum geeignet.